IBA-Talk: Wohnbau und Mobilität

IBA Wohnbau und MobilitätAm Di., 6. Dezember 2016 fand in der
Wiener Planungswerkstatt im Rahmen der IBA-Talks eine Diskussion zum Thema Wohnbau und Mobilität – Von der Tiefgarage zum „Mobility Point“?
statt. Continue reading


Medienberichte – Donaufeld

Krone, 2. Dezember 2016, Seite 47:

Wohnbau in Donaufeld: Anrainer fordern vorab dichteres Busnetz

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Weitreichende Folgen für Gesundheitswesen und Stadtplanung durch Umwandlung des KAV in Rechtsform einer Holding befürchtet

Die Bürgerinitiative “Steinhof gestalten” rief am 22.November 2016 zu einer Pressekonferenz, Teilnehmer Erich Wolf, Stiftungsexperte, Bernd Lötsch, Ökologe, Christine Muchsel, Wolfgang Veit seitens der BI. Mit einer als Reform getarnten Umwandlung des KAV, derzeit eine Unternehmung der Stadt Wien, in die Rechtsform einer unabhängigen Holding würde die Voraussetzung geschaffen, das Gesundheitswesen zu privatisieren. Eine Holding könne über das Vermögen der Krankenanstalten frei verfügen, sie könnte auch Liegenschaften verkaufen, handstreichartig könnten somit die Spitalsareale von Lainz oder Steinhof ohne Gemeinderatsbeschluss an “Investoren” verkauft und somit dem städtischen Vermögen entzogen werden. Weiteren Verbauungen wären Tür und Tor geöffnet. Für Steinhof fordert die Bürgerinitiative die Schaffung einer kommunalen sozialen Stiftung, das Otto Wagner Spital wäre dafür prädestiniert. Nur so könne das OWS für soziale Zwecke erhalten bleiben. (JK)


Heumarkt, Steinhof – “in memoriam” Sabine Gretner

Vorweg – ich hoffe, Frau DI Gretner erfreut sich bester Gesundheit, es soll nur an ihre positive Rolle im Wiener Gemeinderat zu den genannten Dauerbrennerthemen erinnert werden. Mit Kampfgeist und Kompetenz forderte sie am 4.Juni 2008 in einem Beschlussantrag die Widmung des Wiener Eislaufvereins als Sport- und Spielpatz – öffentliche Fläche (Esp-ÖZ). Genau an diesem Tag wurde das Grundstück Lothringerstraße 22 mit 9.700m² (Eisfläche des WEV) um 4,2 Millionen Euro vom dem Innenministerium unterstehenden Stadterweiterungsfonds (GF Janda) an die dazu speziell gegründete GmbH Buntes Wohnen verkauft. Weitaus bessere Angebote wurden nicht berücksichtigt, was der Rechnungshof in der Folge entsprechend kritisierte. Das Grundstück/die Eisfläche hatte damals keine Bauwidmung (diese hat sie bis heute nicht!!). Auf eine Anfrage von GRin Smolik (jetzt bekannt als Bürochefin von Stadträtin Vassilakou) stellte der damalige Planungsstadtrat Schicker klar, dass die Stadt nie und nimmer beabsichtige, diesen Platz für Hochbauten irgendwelcher Natur freizugeben. (nachzulesen im Protokoll der 34.Sitzung des GR am 4.6.2008, S 12). Die weitere Entwicklung ist bekannt. Wertinvest/Tojner erwarb nach einigen undurchsichtigen Eigentümerwechseln 2012 das Areal und wünscht sich nun eine Hochhauswidmung. Noch gibt es eine sog “Nachdenkpause”, wie diese ausgeht, wird man bald wissen. Continue reading


Runder Tisch Donaufeld

Nach der Ausstellung zur ersten Entwicklungsphase des Stadtentwicklungsgebietes Donaufeld im Oktober sind der städtebauliche Rahmenplan und das Mobilitäts- und Freiraumkonzept  Donaufeld auch beim Runden Tisch im Haus der Begegnung am 11. November von den AnrainerInnen durchaus kritisch diskutiert worden. Continue reading


Wird der Krankenanstaltenverbund (KAV) ausgegliedert? (Renate Graber: derStandard 4.November 2016)

Der Wiener Schuldenberg ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass es beim hochgelobten Spital Nord auch nicht ganz so rund läuft, weiß man inzwischen auch. Von einem neuen Desaster a la “Sky Link” ist hier auch bereits die Rede, jedenfalls scheint eine Inbetriebnahme dieses Großspitals  derzeit eher in weite Ferne gerückt. Aufhorchen lässt allerdings eine Meldung, dass der hochverschuldete KAV ausgegliedert werden könnte. Bisher hatte der KAV keine eigene Rechtspersönlichkeit, er ist eine durch Verordnung geschaffene “Unternehmung” der Stadt Wien und gehört zum Wiener Magistrat. Er beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter in elf Wiener Spitälern, acht Pflegewohnhäusern und ähnlichen Einrichtungen, so derStandard. Eine Änderung der Rechtsform wird nicht mehr ausgeschlossen, laut Personalvertretung der Wiener Gemeindebediensteten könnte der KAV in eine Holding umgewandelt werden. Bereits jetzt hatte der KAV weitreichenden Kompetenzen bei der Verwertung der Spitalsliegenschaften (bis zu einer durch Verordnung festgelegten finanziellen Grenze). Sollte der “Transformationsprozess” in eine Holdingkonstruktion gelingen, wäre weiteren Verscherbelungsprozessen öffentlichen Guts zur Auffettung der maroden Stadtfinanzen Tür und Tor geöffnet. (JK)


Ausstellung zur ersten Entwicklungsetappe des Zielgebietes Donaufeld

Donaufeld-Ausstellung

Diskussionen über Mobilität im zukünftigen Donaufeld

Am Do., 20. Oktober und Fr., 21. Oktober 2016 fand bei der Infobox Donaufeld (Ecke Dückegasse / An der Schanze) die Ausstellung der Pläne für die erste Entwicklungsphase des Zielgebietes Donaufeld entlang der Dückegasse statt. Der Schwerpunkt der Präsentation durch die FachexpertInnen lag in der Darstellung des städtebaulichen Rahmenplans und des Mobilitäts- und Freiraumkonzeptes.

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Bezirkszeitung Penzing: “Wiens Petitionen-Sinkendes Interesse an Bürgerbeteiligung” (??)

Ein Beitrag in der online Version “Penzing – meinbezirk.at” lässt aufhorchen. Seit Inkrafttreten des neuen Wiener Petitionsgesetzes 2013 seien bis Oktober 2016 128 Petitionen engagierter Wiener Bürger/innen eingereicht worden. Waren es 2013 noch 41 solcher Anträge und im Folgejahr 42, so ist seither ein steter Rückgang  zu beobachten. 2015 gab es nur mehr 25 Anträge und bis zum Erscheinen des Beitrags 2016 erst 20 dieser als “Mittel der Mitbestimmung” bezeichneten Anträge. Daraus ein “sinkendes Interesse an Bürgerbeteiligung” konstruieren zu wollen, ist eine mehr als kühne Behauptung. Vielmehr haben jene engagierten Bürger und Bürgerinnen, die sich die Mühe gemacht haben, ihr Anliegen in dieser Form an die Rathauspolitik heranzutragen, hautnah erleben müssen, wie diese sog “Mitbestimmung” in Wahrheit gehandhabt wird. Ernüchtert geben die meisten Antragsteller zu, so etwas nie mehr machen zu wollen. Der Petitionsausschuss wird als Alibiinstitution empfunden, die den Bürgern vorgaukeln soll, etwas “mitbestimmen” zu dürfen. Die meisten dieser Petitionen werden ohne ernstlichen Lösungsversuch oder Erfolgsaussicht als “beendet” abgelegt, bei “wien.at” sind die Themen nachzulesen. Mit fehlendem Interesse an Bürgerbeteiligung hat das nichts zu tun! (JK)

 


Widerstand gegen KOMET – Hochhausprojekt im 13. Jahr!

Am 14.10.2004 kam es zum ersten BürgerInnen-Treffen im Meidlinger Cafe Raimann und zur Gründung der Bürgerinitiative Kometgründe.
Im Oktober 2016 warten AnrainerInnen & Rechtsvertretung auf einen Termin beim VwGW (2.Instanz), welches ja die Komet-Baubewilligung von 2013 aufgehoben hatte. Ob das so bleibt, muss noch entschieden werden. Diese Baubewilligung war Grundlage für mehrere „Folgeeingaben“ des Bauwerbers HPD bei der MA37, so auch für sein wieder „neu“ eingereichtes Projekt.
Dessen ungeachtet wurde den Komet BeschwerdeführerInnen Ende September die Baubewilligung/der Baubescheid  Continue reading


Traditionsverein Vienna wegen Platznot auf Wanderschaft

Die “Krone” hat im Sportteil darüber berichtet, dass der Traditionsverein Vienna in den vergangenen Monaten mit dem Training der Kampfmannschaft auf Sportplätze in Niederösterreich (!) ausweichen musste, weil der Rasenplatz im Nachwuchszentrum Spielmanngasse (20. Bezirk) nicht zur Verfügung stand. Continue reading


Beteiligung in Donaufeld geht weiter

Der Beteiligungsprozess zum Stadtentwicklungsgebiet geht ab Samstag, 24. September 2016 weiter (siehe https://unserdonaufeld.wordpress.com/). Wir freuen uns über den angekündigten “Informationsprozess zur ersten Entwicklungsetappe entlang der Dückegasse”, gleichzeitig halten wir aber auch fest: Nur Information ist zu wenig! Im Frühling 2017 steht die Flächenwidmung für den Ostteil von Donaufeld an, und bis dahin sollten noch Antworten auf einige grundlegende Fragen (Grünflächenanteil, Gebäudehöhe, Dichte, …) gemeinsam mit den AnrainerInnen gefunden werden. Continue reading


Pressespaziergang im Otto Wagner Spital in Steinhof am 14.September 2016: BI “Steinhof gestalten” fordert Nutzungskonzept vor zerstörerischer Wohnverbauung

Die Gesamtanlage Steinhof steht unter Denkmalschutz. Dh: Alles aus der Entstehungszeit Stammende innerhalb der historischen Mauer ist davon umfasst, Hauptgebäude, Nebengebäude, gestaltungsrelevante Grünflächen und eben auch die Mauer mit ihren Jugendstilgittern und der bewusst gewählten Bepflanzung. Besucher, die derzeit von der Ottakringer Seite  das beliebte Erholungsareal betreten wollen, sehen sich einem riesigen klotzigen Rehabilitationszentrum gegenüber, das erst kürzlich um weitere Bettentrakte und einen die Mauer um zwei Stockwerke überragenden Verwaltungstrakt erweitert wurde. Was die Gemeinde Wien unter Ensembleschutz versteht, wird hier deutlich. Aber auch das Bundesdenkmalamt hat widerspruchslos dieser Veränderung des Denkmals zugestimmt. Das besonders historisch belastete Pathologiegebäude (Lagerung der Gehirne der Spiegelgrundkinder) soll nun als nächsten Schritt der Verbauung durch vier GESIBA Wohnbaublöcke eingekreist werden, dafür müssten zunächst etwa sechzig Bäume der Anlage gefällt werden, auch ein bedeutender Eichenbestand aus der Gründungzeit würde die geplanten Bauarbeiten kaum überstehen. Ein Nutzungskonzept für die Gesamtanlage fehlt nach wie vor. Continue reading


OTS0008, 8.September 2016: Pressegespräch und Spaziergang im Otto Wagner Spital am 14.September 2016, 10-11 Uhr

“BI Steinhof -gestalten fordert Nachdenkphase zur Erstellung eines Raumplanungs- und Nutzungskonzepts statt zerstörerischer Wohnverbauung”

In den Medien (Der Standard 2./3.Juli 2016) war bereits im Juli angekündigt worden, dass die GESIBA “in den nächsten Tagen” die Baubewilligung zur Errichtung von vier Wohnblöcken im Osten des Areals erhalten würde, ab Herbst 2016 würde mit den Bauarbeiten begonnen werden. “Die Ausschreibungen würden in Kürze veröffentlicht”, so damals GESIBA Chef Ewald Kirschner im Standard. Wie aus einem auf der HP der Initiative Steinhof-erhalten veröffentlichten Antwortschreiben des Bundesdenkmalamts vom 15.Juli 2016 (gezeichnet: Mag.Christian Herwig) hervorgeht, hat das Bundesdenkmalamt der Errichtung von vier Neubauten im Nahbereich der kunsthistorisch bedeutenden Pathologie zugestimmt (“ein Veränderungsbescheid erteilt”). Die ensemblegestaltenden Grünflächen und der Baumbestand im Osten müssten damit der Verbauung weichen. Ein in der aufwendigen Entwicklungsplanung von den Experten gefordertes Gesamtkonzept zur Nachnutzung der weltberühmten Jugendstilanlage gibt es bisher nicht. Einige der Pavillons verfallen seit Jahren, einige der Gebäude werden derzeit zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.

 

Wer zahlt, schafft an? Wenn Private im öffentlichen Raum investieren

Diskussion der “innerestadt@grünen” im Panoramaraum des Hochhauses Herrengasse am 8.September 2016. Bezirksrätin Plakolm moderierte die Veranstaltung, zu der der Klubvorsitzende Hirschenhauser eingeladen hatte. Anlässlich der Neugestaltung einer Begegnungszone in der Herrengasse, deren Finanzierung größtenteils durch die LiegenschaftseigentümerInnen erfolgt, gab es diese interessante Informationsveranstaltung. TeilnehmerInnen waren: Gabu Heindl, Architektin, “Städtebauliche Verträge – Fallstricke oder Chance”, Silja Tillner, Architektin für Hochhäuser, Christoph Chorherr, Grüner Gemeinderat und Sprecher für Stadtplanung, Energie und Wohnen und Wolfgang Spitzy, RA, Sprecher der Initiative Herrengasse. Dieser erklärte einleitend, was das Ziel der Umgestaltung wäre, die bereits in vorrömischer Zeit historisch bedeutende Herrengasse soll von einer grauen Durchzugsstraße (wieder) zu einem multifunktionellen Raum mit Geschäften für die lokale Bevölkerung werden und damit einen bewussten Gegensatz zum “goldenen Quartier” in der Tuchlauben bilden.  Continue reading


Weltkulturerbe: Fluch oder Segen? Podiumsdiskussion im Wien Museum am 7.September 2016

Diskussionsteilnehmer zu diesem heißen Thema waren, ausgezeichnet moderiert von Sibylle Hamann, Andreas Nierhaus, Kurator für Architektur im Wienmuseum, Erich Raith, Professor für Städtebau, TU Wien, Marta Schreieck, Henke Schreieck Architekten und Rudolf Zunke, UNESCO Welterbebeauftragter der Stadt Wien. Unter den zahlreich erschienenen interessierten Zuhörern waren auch viele Experten aus der Architektenszene, den Ministerien, der TU und der Bürgerbeteiligungsszene zu entdecken. Continue reading