Hohe Warte: Vienna am Gängelband von IG Immobilien

Der Traditionsverein Vienna hängt als Unterpächter der Hohen Warte am Gängelband  von Hauptpächter IG Immobilien (Nationalbank-Tochter), seit im Jahre 2002 jener windige Grundstücksdeal mit der Stadt Wien abgeschlossen wurde, der vom Rechnungshof heftig kritisiert wurde. Da nützt alles Lamentieren von Vienna-Präsident Herbert Dvoracek und dessen Vize Christian Bodizs nichts!
Siehe: http://derstandard.at/1358305257764/Die-Hohe-Warte-saugt-die-Vienna-aus


Das Gejammere über das “großteils ungenützte Areal” ist nicht nachvollziehbar. Präsident Dvoracek wäre gut beraten, statt zu jammern und Erklärungen für die Verzögerungen beim erhofften Großprojekt der internationalen Hotelgruppe Aspria zu suchen endlich dafür zu sorgen, dass die vertraglich fixierte Errichtung eines Trainingsplatzes mit Naturrasen endlich durchgeführt wird.

Vienna-Vizepräsident Christian Bodizs hat überhaupt keinen Grund, die Misere der Vienna auf der Hohen Warte zu beklagen. Er sagt, er sei als damaliger Vienna-Manager nicht in die Verhandlungen eingebunden gewesen, was nicht sehr glaubwürdig klingt. Er wurde praktisch von IG Immobilien als Manager eingesetzt und hat alle Entscheidungen mitgetragen.

Im Oktober 2003 stellte der Döblinger Bezirksvorsteher Adolf Tiller vollmundig Pläne für eine multifunktionale Sportarena vor, die angeblich auf seinem Schreibtisch liegen. “Eine Anlage, die in Wien ihresgleichen suchen wird”, schwärmte Tiller in höchsten Tönen in der “Kronen Zeitung”. Von den einstigen Plänen für ein modernes Sportzentrum ist nichts übrig geblieben. – Alles nur Schall und Rauch! Die Realität im Jahre 2013 ist ernüchternd: Die Sportanlage Hohe Warte befindet sich in desolatem Zustand. Die Vienna grundelt in der 2. Leistungsstufe dahin. Immer wieder drohen der Traditionsarena neue Bauprojekte.

Michael Jungwirth
PRO HEILIGENSTADT