Forderungen zum STEP 2014

Die Diskussionen zum STEP 2014 finden bisher unter weitgehendem Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Die Initiativen-Plattform bürgerprotest fordert daher eine Verbreiterung der Diskussion und eine Einbindung in die Entscheidungen zu den aktuellen Planungen.

  • Die Agenda 21 muss flächendeckend etabliert und mit realer Kompetenz ausgestattet werden.
    Wien braucht eine Aufstockung des BürgerInnenbudgets und der BürgerInnenkompetenzen.
  • Wie wird das Wiener Hochhauskonzept weiter entwickelt? Werden gezielt Hochhausviertel geplant, statt isolierte Türme im gewachsenen Stadtbild zuzulassen? Wird eine Planwertabgabe für urbane Großprojekte, inkl. Hochhäuser eingeführt, und wenn ja, wann? Die Verpflichtung, eine strategische Umweltprüfung (SUP) und Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) schon im Planungsvorfeld durchzuführen, sollte in entsprechend gelagerten Fällen von den Behörden nicht ignoriert werden dürfen. Ein aktualisierter Hochhausrahmenplan für Wien muss ausnahmslose Gültigkeit erhalten!
  • Gibt es Pläne für eine EKZ-Sättigungsrichtlinie für Wien? Wird die Stadt Möglichkeiten einer Beschränkung der ausufernden Einkaufslandschaften zugunsten von Grünflächen, Wohnbau und Kleinhandel in Erwägung ziehen?
    Wir brauchen eine reale Bedürfnis- und Bedarfsskala des urbanen Menschen abseits des Konsums.
  • Welche Maßnahmen werden zum Schutz der Wohnbevölkerung vor den vielfach bereits völlig unzumutbaren Verkehrsbelastungen ergriffen?
    Wien braucht weitere Schritte zur Reduktion der Geschwindigkeit im motorisierten Verkehr, autofreie Stadtteile und Begegnungszonen.
  • Bei großen Wohnbauprojekten muss die notwendige (öffentliche) Verkehrsinfrastruktur bereits vor Baubeginn gesichert werden.
  • Die Ziele des STEP müssen mit spürbar größerer Verbindlichkeit ausgestattet werden als bisher.
    Zum Schutz von Natur und gewachsenen Siedlungen sollen einzelne Ziele des STEP mit ausnahmsloser Gültigkeit ausgestattet werden.

 

Initiativen-Plattform bürgerPROtest