WIR sind die Experten/Expertinnen für unser Grätzl!

„Marktplatzgespräche“ statt „Biertischgeraunze“

Vorbemerkung: Meine Erfahrungen beruhen auf jahrelangen Bemühungen, zuletzt im Rahmen der Plattform „Unser Triesterviertel“, in meinem Wohnumfeld auch Mitbewohner_innen für gemeinsame öffentliche Aktivitäten zu interessieren.
1980 kam ich mit meiner Familie ins „Triesterviertel“, im Westen von Wien Favoriten gelegen. Zwischen und entlang von Matzleinsdorferplatz, Triesterstraße, Spinnerin am Kreuz und Wasserturm leben 10 -15 000 Menschen.

Es leben und arbeiten also viele Menschen in unserem Wohngebiet, Favoriten insgesamt ist ein großer Bezirk und die gewählten (SPÖ) Bezirkspolitiker_innen können im Rathaus traditionsgemäß ein gewichtiges Wort mitbestimmen. Wenn es um lokale Angelegenheiten geht, habe ich als einzelner Bewohner wie vermutlich viele meiner Mitbewohner_innen dennoch ein Gefühl der Ohnmacht. Obwohl ich davon überzeugt bin, dass ich als „Lokalexperte“ wie viele andere Bewohner_innen zu manchen Themen sehr wohl nützliche Vorschläge einbringen könnte.

Aber leider scheinen für die Experten/Expertinnen von Politik und Verwaltung unsere Meinungen und Erfahrungen als „Lokalexperten/-expertinnen keinen brauchbaren Wert zu besitzen. Nicht

  • bei der Gestaltung des öffentlichen Raums (Verkehr, Parkanlagen…)
  • bei Bauvorhaben und Wohnungsbedarf
  • bei der Nahversorgung
  • bei der Planung von Bildungs- Freizeit- und Gesundheitseinrichtungen
  • bei Angeboten zur Freizeitgestaltung.
  • bei der Kinderbetreuung
  • beim Verbessern des Sicherheitsbedürfnisses
  • bei Fragen der Barrierefreiheit usw.

Die immer häufiger zu hörende Überzeugung „Die da oben machen sowieso was sie wollen.“ verstärkt aber zunehmend das Misstrauen gegenüber der „Politik“ und gefährdet damit unser demokratisches System, das von der Mitarbeit ALLER lebt!

DESHALB

 

Kontakt: Fritz Endl, 0650/4814860, fritz.endl@gmx.at
Näheres bei www.triesterviertel.at