Otto Wagner Spital Steinhof: ist (Wohn)verbauung des Ostteils von 40% in Bauklasse III (16m Traufenhöhe) und 12- 18.000m² Wohnnutzfläche beschlossene Sache?

Liest man den heute erschienenen Zwischenbericht des Testplanungsverfahrens (Rathauskorrespondenz vom 13.08.2013), dann kennt man sich gar nicht mehr aus!

In “positiver Kooperation” mit sechs Architektenbüros entstünden derzeit Ideen für “einen gemeinsmen Vorschlag”, der das Gebiet “als Ganzes attraktivieren”solle. Man habe elf mögliche Bauflächen identifiziert. Die Bauhöhe werde somit bestehende Pavillons nicht überragen (!!).

Im “Aufgabenbeschrieb” für die Architektenteams las sich das alles noch ganz anders.

“Die Vision des Gesamtareals ist die entscheidende Größenordnung für die Entwicklung des Ostareals, die Entwicklung des Ostareals müsse immer im Zusammenhang möglicher zukünftiger Nutzungen des Gesamtareals gesehen werden.”

Wo bleibt die “Vision” des Gesamtareals, wenn ohnehin nurmehr über Varianten einer Wohnbebauung gesprochen wird? Die GESIBA zahlt die Architektenteams und will schon seit Jahren dort endich ihre Wohnungen hineinbauen (Bauklasse III hatte man ja vorsorglich schon 2006 gewidmet!)

Für wie blöd hält man die Bevölkerung, die da noch immer an ein offenes Verfahren glauben soll?

Als Präsentator des sog “Zwischenberichts” wird in der Aussendung des Rathauses Architekt Adolf Krischanitz genannt. Wo ist Architekt Christoph Luchsinger, der ja an sich dieses Testplanungsverfahren leitet, geblieben??