Baubescheid für das Komet Hochhausprojekt in Meidling liegt vor.

Für die betroffenen AnrainerInnen bleibt noch der Weg zum Verfassungsgerichtshof. Eingaben an den Vfgh haben allerdings KEINE aufschiebende Wirkung mehr.
Mit einem Baubeginn 2013 ist nicht zu rechnen.

Der Baubescheid, in haarsträubendster Amts-Diktion verfasst, hat 80 Seiten(!).
Er ist eine Zusammenfassung, der von den AnrainerInnen gemachten Beeinspruchungen, mit wortreichen, tw. widersprüchlichen bis unverständlichen Interpretationen, bzw. Stellungnahmen dazu. Die fragwürdige Zurückziehung der Beantragung einer Garagen-Belüftungsanlage durch den Bauwerber bleibt unerläutert.
Die, nach Meinung der Bürgerinitiative überschrittenen CO² Grenzwerte, werden nicht nachvollziehbar negiert.

Im, für den Abbruch vorgesehenen „2er Haus“ wohnt noch immer eine Familie. Aufgrund von Einbrüchen wurden bereits alle im Haus leerstehenden Wohnungen „ausgeräumt“. Auch die Haus-Infrastruktur hat bereits Schaden genommen, da das Haus nicht mehr gewartet wird.
Zwischen Bauwerber HPD und dieser letzten im Haus wohnenden Familie mit drei Kindern, herrscht zur Zeit Eiszeit und Funkstille. Die HPD hat, lt. Aussage der Familie ihre Zusage, eine angebotene Wohnung betreffend, nicht so eingehalten, wie verspochen. Ein Wohnungsfindung wird sich weiter hinziehen.

Der Anwalt steht in Gesprächen mit den klagswilligen AnrainerInnen.

Gretl Carney, BI Komet