Gespräch mit BV Norbert Scheed über Verkehrsberuhigung in der Anton-Sattler-Gasse

Am Dienstag, 8. Oktober 2013 waren wir (Rotraud Fekete, Heinz Berger, Regine Allgayer–Kaufmann) zu einem Gespräch über Verkehrsberuhigung in der Anton-Sattler-Gasse / Donin–Grätzel bei Bezirksvorsteher Norbert Scheed im Amtshaus Donaustadt, bei dem uns Scheed zumindest kleinere Zugeständnisse machte.

  1. Wir eröffnen das Gespräch, indem wir uns für die Einrichtung der 30er Zone bedanken.
  2. Wir berichten, dass es Probleme gibt bei der Umsetzung der 30 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung. BV Scheed weiß aus langjähriger Erfahrung, wie schwierig die Umsetzung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h ist. Von den von uns vorgebrachten Vorschlägen und Ideen kommen für ihn Geschwindigkeitsbremsen (wie Fahrbahn-Aufdoppelungen) auf keinen Fall in Frage. Ebenso haben Untersuchungen ergeben, dass es nichts nützt, wenn die 30km-Piktogramme zusätzlich auf die Straße gemalt werden. Für optische Bremsen (etwa einen Busch oder Baum) fehlt zur Zeit das Geld. Hingegen zeigte Scheed Gesprächsbereitschaft im Hinblick auf die Einrichtung eines Mehrzweckstreifens, den sich Radfahrer und Autofahrer teilen. Jede Maßnahme, die zur Verengung des befahrbaren Bereichs der Straße (vor allem Anton–Sattler–Gasse) führt, ist grundsätzlich zu befürworten. Scheed verspricht, dass er dieses Thema mit der MA 46 besprechen wird. Zeitlicher Rahmen: innerhalb der nächsten 6 Monate. Eine Geschwindigkeitsanzeige können wir sofort bekommen. Sie wird zunächst für eine Dauer von 4–6 Wochen aufgestellt. Einschränkung: Solange es keinen Frost gibt. Wir werden benachrichtigt, sobald es etwas Neues gibt.
  3. Es gibt kein Konzept zu mittelfristigen verkehrspolitischen Planungen um den Kagraner Platz. Die Buslinie 23A wurde eingestellt. Es wird von der U–Bahn Station Kagraner Platz (Ausgang Doningasse) keine Aus–/Einfahrt in die Wagramer Straße geben. Parkplatzbewirtschaftung rund um den Kagraner Platz scheiterte am Votum der Bevölkerung (83 Prozent der DonaustädterInnen votierten dafür, dass „es Lösungen für einzelne Bezirke geben soll (mit Berücksichtigung der Interessen der Nachbarbezirke).“)

Regine Allgayer–Kaufmann