Wiederöffnung des Fußwegs auf den Schafberg: Weiterhin “Bitte Warten”. Außer ein paar netten unverbindlichen Worten, dass man “sich bemühen werde” bisher kein Fortschritt!!

Seit 2006 bemüht sich die Bevölkerung in unzähligen Aktionen, Schreiben und mit einer Petition  an den Wiener Gemeinderat um die Wiederöffnung dieses beliebten “Wanderwegs” in Dornbach. Erstmals hatte man 2006 als Sperre Gittertore auf halber Höhe des Wegs angebracht, diese standen in der Folge zumeist offen. Ab Herbst 2012 versperrten dann feste Metalltüren endgültig den Zugang. Die Verantwortung wird nach wie vor von einer Magistratsabteilung auf die andere geschoben, und auch die Bezirksvertretung ist alles andere als hilfreich.

Auch die Volksanwaltschaft, die den Fall nun seit fast zwei Jahren “bearbeitet”, ist machtlos, da “es eine politische” und keine “rechtliche” Entscheidung wäre. Seitens des Bezirks wurde nach Anfrage der VA im Frühling 2013 (!!) eine Machbarkeitsstudie (Kosten??) in Auftrag gegeben. Diese scheint nur den Sinn gehabt zu haben, die Begehbarmachung möglichst teuer darzustellen, sodass zumindest einmal “der Bezirk, der diese Kosten nicht tragen will, aus dem Schneider” ist. Man sprach darin von einer 3m breiten asphaltierten Straße mit Beleuchtung und massiven Stützmauern, was niemand will und für einen Wanderweg auch absurd ist.

Im Petitionsausschuss wird dieser “rechtlich so schwierige Fall” derzeit weiter behandelt, Jennifer Kickert (Grüne) hat sich den Weg kürzlich angeschaut. Die nächste Sitzung des Petitionsauschusses soll aber angeblich erst Ende Jänner 2014(!!) stattfinden – derzeit gibt es keinen Vorsitz, da dieser in den Nationalrat abgewandert ist.

Ein Antwortschreiben aus dem Büro vom für die MA 69, Liegenschaftsmanagement, Büro Stadtrat Ludwig (Mag.Dr. Sandro Forst) vom 22. August 2013 soll noch erwähnt werden: Die Thematik des Trampelpfads sei bekannt, für den Ausbau wäre (interessanterweise) die MA 28, Straßenverwaltung und Straßenbau zuständig, diese müsse aber vom Bezirk zuerst “einen Ausbaubeschluss” erhalten, da das nicht erfolgt ist, bleibe der Weg derzeit gesperrt. (Basta!!)

Die Bürgerinitiative hofft noch immer auf eine unbürokratische Lösung, die bei gutem Willen der “politisch Verantwortlichen” sicher möglich wäre. Was nützt eine engagierte Fußgängerbeauftragte, wenn sie nicht einmal in einer Sache wie dieser  eine gewichtiges Wort zu sagen hat!! Die “Durchwegung” in diesem Bereich des Schafbergs wurde seit Jahrzehnten immer nur durch diesen schönen Wanderweg gewährleistet. Der Himmelmutterweg ist keine Alternative.

Die Kosten, die man bisher für Metalltüren und Gutachten ausgegeben hat, hätte man sinnvollerweise im Sinne des Wunsches der Bürger und Bürgerinnen für die Sicherung des Wegs investieren sollen. Aber wen interessiert das schon!

JK, BI Schafbergweg