Gespräch zur Stadtstraße Aspern/Hirschstetten

Nachdem die Protestwelle gegen die Stadtstraße Aspern/Hirschstetten bereits in Brüssel zu Irritationen gegenüber Österreich führte, zeigte sich die Stadt Wien im Anschluss an einen Offenen Brief des BürgerInnen-Netzwerk Verkehrsregion Wien/Nord-Ost und die Bürgerinitiative Hirschstetten-retten nun doch gesprächsbereit. Nun fand ein erstes Gespräch des neuen Netzwerks mit dem Stadtplanungsbüro statt.

Dabei wurde von Seiten der Bürgerinitiativen in erster Linie auf die Notwendigkeit der Erstellung eines regionalen Verkehrskonzeptes betont. Von beiden Seiten wurde der Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und öffentlichen Verkehr und auch die Notwendigkeit des Schutzes der Wohngebiete als gemeinsames Ziel festgehalten. Von Seiten der Verkehrsplanung wurde jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Planungen für die Stadtstraße Aspern/Hirschstetten bereits sehr weit fortgeschritten sind, während wir forderten, dass eine Diskussion über ein Verkehrskonzept grundsätzlich von beiden Seiten ergebnisoffen geführt werden muss, und daher selbstverständlich auch diese Straße zur Disposition steht.

Bei diesem ersten Gespräch in neuer Konstellation konnten noch keine konkreten Ergebnisse erzielt werden, aber nun sind die jeweiligen Positionen geklärt, und wir werden in weiteren Gesprächen unsere Argumentation gegen den Transit durch die Wohngebiete weiter mit Nachdruck vorbringen.

 

Heinz Berger