Demonstration gegen den Abriss des Hopf-Hauses in der Donaustadt

Am 5. April fand eine Kundgebung gegen den angekündigten Abriss des Donaustädter Baujuwels in der Donaufelder Straße 241 statt. Auf Initiative von Eva Fischer versammelte sich eine Gruppe von Menschen, die den 1905/1906 errichteten architektonisch wertvollen Bau des sogenannten “Baumeister-Jugendstils” nicht den Profiten der Bauwirtschaft zum Opfer fallen lassen wollte.

Auch Bezirksvorsteher Norbert Scheed schloss sich dem Protest gegen den unwiederbringlichen Verlust an und appellierte an den Eigentümer, die Pläne für den Abriss angesichts des Widerstandes nochmals zu überdenken. Leider ist es aber von der Politik im Jahr 2004 verabsäumt worden, die schützenswerten Häuser aus der Flächenwidmung herauszunehmen, oder was noch besser gewesen wäre, eine Schutzzone einzurichten. Darüber und über die Transparenz der Widmungsverfahren kam es anschließend zu heftigen Auseinandersetzungen. Vielleicht kehrt aber doch noch Einsicht beim Eigentümer ein.

Auch in vielen anderen Stadtteilen gibt es schützenswerte Ensembles. Hoffentlich ist dieser drohende Verlust zumindest dafür eine Lehre an anderen Orten rechtzeitig Schutzzonen einzurichten!

 

 

 

Ein Kurzvideo ist auf https://www.youtube.com/watch?v=3RfaAgAVxCM zu sehen

 

Heinz Berger