Kundgebung gegen sinnlosen Straßenbau am 17. Mai

Überregionaler Transitverkehr bedroht Wohngebiete Wiens

Für weniger Staus und gegen zusätzliche Schnellstraßen mit dem daraus resultierenden Lärm und Feinstaub tritt das „BürgerInnen-Netzwerk Wien-NÖ-Nordost“ ein. Dieser Zusammenschluss von 16 Bürgerinitiativen umfasst Initiativen und Siedlungsvertreter aus dem 22. Wiener Gemeindebezirk sowie Floridsdorf und aus Bezirken Niederösterreichs. Das überregionale Netzwerk fordert ein durchdachtes Mobilitätskonzept mit öffentlichen Verkehrsmitteln als Rückgrat.

Speziell die geplante Autobahn-Achse S8 Marchfeldschnellstraße, S1 Spange Seestadt Aspern und Stadtstraße Aspern Hirschstetten bringt keine Entlastung für Wien, weil sie zusätzlichen Verkehr anzieht. Man rechnet mit mindestens 60.000 Fahrzeugen zusätzlich pro Tag. Insbesondere wird festgestellt, dass dadurch die Südosttangente und die Hauptverkehrsrouten der Donaustadt nicht entlastet sondern durch das insgesamt höhere Verkehrsaufkommen zusätzlich belastet werden, weil dort schon jetzt die Grenze der Leistungsfähigkeit erreicht ist. Die gigantischen o. g. Straßenprojekte sowie die Verlängerung der A5-Weinviertelautobahn, würden viele Milliarden Euro verschlingen welche angesichts der Budgetnöte wo anders fehlen, so die einhellige Meinung.

Kommen Sie zur Kundgebung am 17. Mai 2014, 16 Uhr

  • Startpunkt 1: Blumengärten Hirschstetten
  • Startpunkt 2: Ecke Biberhaufenweg/Wulzendorfstrasse (bei Supermarkt-Parkplatz)
  • Schlusskundgebung: U2 Aspernstraße, 17:15 Uhr

Flugblatt (pdf-Format)!

HB