Ist ein großes Bauvorhaben im oberen Teil des Schafbergwegs der Grund für die noch immer bestehende Sperre?

Weg gesperrtDer Versuch, bei der Baupolizei (MA 37, Spetterbrücke) darüber eine Auskunft zu erhalten, endete ohne Erfolg und mit dem möglicherweise sogar wohlgemeinten Rat: “Gründen Sie doch eine Bürgerinitiative”!

Planeinsicht wird nur Anrainern gewährt, man benötigt eine Vollmacht des Eigentümers der Liegenschaft, in den dafür zu bezahlenden Kosten von € 15 sind dann 5 A 3 schwarz/weiß Kopien (bzw 10 A 4 Kopien) großzügigerweise enthalten.

Eine Öffnung des Weges sei derzeit nicht vorgesehen, da die dafür zuständige MA 69 keine Haftung für eventuelle Unfälle übernehmen könne. Auf die Frage, wieso auf diesem so gefährlichen Hang dann ein Bauverfahren genehmigt werden könne, hieß es, auf dem Schafberg hätte es schon mehrere Bauführungen gegeben, bei denen dann die Fundamentierungen mehr gekostet hätten, als das ganze übrige Haus.

Der “gute Rat”, doch eine Bürgerinitiative zu gründen, muss in diesem Fall als besonders absurd angesehen werden, kämpft doch eine überaus rührige Bürgerinitiative schon seit dem ersten Versuch, den Weg zu sperren, im Jahr 2006 gegen die “Windmühlen” der Wiener Stadtverwaltung. Es wurde hier schon mehrfach darüber berichtet.

jk