Maria Vassilakou empfängt Donaufeld-Delegation

Nachdem die Pläne für das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld bei vielen AnrainerInnen auf Kritik gestoßen sind, hat uns Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am 20. Mai 2014  die Gelegenheit geboten, ihr die Sorgen der AnrainerInnen, aber auch konkrete Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

Wir (Evelyn Weber, Elisabeth Marterbauer-Herdin, Anna Karall und Heinz Berger) waren zu einem Gespräch mit der Vizebürgermeisterin und ihrem Team aus dem Bereich der Stadtplanung in sehr konstruktiver Atmosphäre im  Rathaus eingeladen. Wir nutzten die Gelegenheit um die Sorgen bezüglich der konkreten Realisierbarkeit des Grünzugs Donaufeld zu deponieren (Grundstücke in Privateigentum!), erneuerten unsere Forderung nach mindestens einem Viertel der Fläche für eine geschlossene öffentlich zugängliche Grünfläche. Wir haben das vorgelegte Planziel von 6000 Wohnungen grundsätzlich in Frage gestellt, und forderten eine Anpassung von Dichte und Bauhöhe an die bestehenden Gebäude in der Umgebung.

Frau Vassilakou versicherte uns, dass ernsthaft an den konkreten Optionen zur Realisierung des Grünzugs gearbeitet wird, sie ersuchte aber auch darum dass wir uns nicht auf Zahlen (Hektar, Wohnungen) festlegen sollen, sondern zuerst gemeinsam mit den StadtplanerInnen zukünftige Qualitäten formulieren sollen. Das war für uns der Anlass um auf die Weite von Donaufeld hinzuweisen, eine charakteristische Eigenschaft, die für die Lebensqualität einer ganzen Region unverzichtbar ist. Wenn wir ernsthaft Qualitäten anstreben, muss diese typische Kriterium zumindest teilweise erhalten bleiben!

Wir haben die Gelegenheit aber auch genützt, um unseren Dank für die professionelle Organisation des Partizipationsverfahrens und unsere Zustimmung zu den verkehrs-, gewerbe- und beschäftigungspolitischen Zielen auszudrücken.

 

 

 

 

 

HB