Politik erkennt die Notwendigkeit des Ankaufs der Flächen für den Grünzug Donaufeld!

Jetzt hat auch die Floridsdorfer Bezirksvertretung (mit Ausnahme der FPÖ) die Notwendigkeit des Ankaufs der Flächen für den Grünzug Donaufeld erkannt. Bei der letzten Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvertretung am 18. Juni wurde auf Initiative von Andrea Mayrhofer (Neos) beantragt, dass die “zuständigen Stadträtinnen Mag. Maria Vassilakou und Mag. Renate Brauner [...] alle Versuche unternehmen [mögen], die dazu notwendig sind, um sicherzustellen, dass die noch nicht im Eigentum der Stadt Wien befindlichen Grundstücke im Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld, die dem geplanten Grünzug zuzuordnen sind, der Öffentlichkeit ab Realisierung des Projekts zugängig sind.

Der Antrag ist wohl ein Ausdruck dafür, dass Bedarf an Grünflächen trotz Bebauung nun auch von der Politik etwas ernster genommen wird. Andererseits wird dadurch aber auch sichtbar, dass bisher offenbar noch gar keine konkreten Schritte zum Erwerb der Flächen für den Grünzugs gesetzt worden waren.
SPÖ und Grüne sprachen sich in der Debatte für den Antrag aus, während sich die FPÖ in mehreren Stellungnahmen dagegen wandte! Der Antrag wurde schließlich mit der Mehrheit von SPÖ, ÖVP, Grünen und WIFF gegen die Stimmen der FPÖ angenommen.

Unverständlich ist aber, dass der Grünzug nach den aktuellen Plänen ausgerechnet in Donaufeld nicht unter Schutz gestellt werden soll, während der gesamte Rest des Grünkeils vom Marchfeldkanal bis zur Donaufelder Str. im derzeit vorliegenden Plan als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wird.
Hier muss nachgebessert werden!

HB