Einstimmiger Beschluss vom 11.Juni 2015 der Bezirksvorstehung Wien Innere Stadt zum Weltkulturerbe – gleichlautender Antrag von SPÖ und ÖVP in der Bezirksvertretung Landstraße am 20.August 2015 abgelehnt

Sowohl im ersten als auch im dritten Bezirk wurde ein Antrag von der FPÖ gestellt: “der Magistrat der Stadt Wien wird ersucht, Bauvorhaben mit räumlichem Bezug zur Kernzone des Weltkulturerbes auf deren Vereinbarkeit mit diesem zu prüfen und im Fall des Widerspruchs (..) abzulehnen” . Während sich der erste Bezirk einstimmig dazu bekannte, allfällige Hochhausvorhaben sollten auf  die Vereinbarkeit mit dem Status der Inneren Stadt als Weltkulturerbe überprüft und mit ICOMOS/UNESCO abgestimmt werden, lehnten SPÖ und OVP im dritten Bezirk den gleichen Antrag der FPÖ in der Sondersitzung der Bezirksvertretung Landstraße am 20.August 2015 ab. Besonders bemerkenswert war dabei die Wortmeldung der ÖVP Bezirksrätin Jutta Haidacher-Cyganek, die meinte, das würde Bauvorhaben beträchtlich verzögern.

Der Antrag fand daher nur die Zustimmung der FPÖ und der Bezirks-Grünen, die sich auch in den Medien mit aller Deutlichkeit gegen das Hochhausprojekt auf dem Eislaufvereinsgelände ausgesprochen haben, und fand daher keine Mehrheit.