VwGh gibt BürgerInnen gegen Immohai recht.

Aufgund einer AnrainerInnen-Beschwerde hat der Verwaltunsggerichtshof nun die bereits 2013 ausgestellte Baubewilligung für das geplante Komet Projekt, 1120 Wien, aufgehoben. Er folgt damit einer Rechtssprechung des EUGH – wie schon beim Klagenfurter Stadion hatten auch beim Komet-Projekt die Nachbarn keine Parteistellung im UVP-Feststellungsverfahren erhalten.

Die BI-Komet freut sich, dass damit dieses, seit nunmehr elf Jahren städtebaulich umstrittene Großprojekt auch derzeit nicht realisiert werden kann.

Kritikpunkte der BürgerInnen waren und sind:

  • - das geplante Komet Hochhausprojekt wäre ein weiterer Verkehrsmagnet auf der ohnehin überlasteten verlängerten Wr. Westeinfahrt.
  • - die Schadstoff-Imissionen würden damit bis zur Gesundheitsgefährdung der AnrainerInnen zunehmen.
  • - das Projekt hat keinen öffentlichen Nutzen, schadet aber AnrainerInnen und kleinen Geschäftsleuten im Umkreis.
  • - ein Grünanteil ist nicht gegeben
  • - ein weiteres EKZ wäre das Aus für kleinere Geschäftsleute und auch für die umliegende Gastronomie geschäftsmindernd.
  • - Die völlig unverhältnismäßig überhöhte Dimension des geplanten Projekts vernichtet das Gründerzeitkolorit.