OTS0008, 8.September 2016: Pressegespräch und Spaziergang im Otto Wagner Spital am 14.September 2016, 10-11 Uhr

“BI Steinhof -gestalten fordert Nachdenkphase zur Erstellung eines Raumplanungs- und Nutzungskonzepts statt zerstörerischer Wohnverbauung”

In den Medien (Der Standard 2./3.Juli 2016) war bereits im Juli angekündigt worden, dass die GESIBA “in den nächsten Tagen” die Baubewilligung zur Errichtung von vier Wohnblöcken im Osten des Areals erhalten würde, ab Herbst 2016 würde mit den Bauarbeiten begonnen werden. “Die Ausschreibungen würden in Kürze veröffentlicht”, so damals GESIBA Chef Ewald Kirschner im Standard. Wie aus einem auf der HP der Initiative Steinhof-erhalten veröffentlichten Antwortschreiben des Bundesdenkmalamts vom 15.Juli 2016 (gezeichnet: Mag.Christian Herwig) hervorgeht, hat das Bundesdenkmalamt der Errichtung von vier Neubauten im Nahbereich der kunsthistorisch bedeutenden Pathologie zugestimmt (“ein Veränderungsbescheid erteilt”). Die ensemblegestaltenden Grünflächen und der Baumbestand im Osten müssten damit der Verbauung weichen. Ein in der aufwendigen Entwicklungsplanung von den Experten gefordertes Gesamtkonzept zur Nachnutzung der weltberühmten Jugendstilanlage gibt es bisher nicht. Einige der Pavillons verfallen seit Jahren, einige der Gebäude werden derzeit zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt.