Weitreichende Folgen für Gesundheitswesen und Stadtplanung durch Umwandlung des KAV in Rechtsform einer Holding befürchtet

Die Bürgerinitiative “Steinhof gestalten” rief am 22.November 2016 zu einer Pressekonferenz, Teilnehmer Erich Wolf, Stiftungsexperte, Bernd Lötsch, Ökologe, Christine Muchsel, Wolfgang Veit seitens der BI. Mit einer als Reform getarnten Umwandlung des KAV, derzeit eine Unternehmung der Stadt Wien, in die Rechtsform einer unabhängigen Holding würde die Voraussetzung geschaffen, das Gesundheitswesen zu privatisieren. Eine Holding könne über das Vermögen der Krankenanstalten frei verfügen, sie könnte auch Liegenschaften verkaufen, handstreichartig könnten somit die Spitalsareale von Lainz oder Steinhof ohne Gemeinderatsbeschluss an “Investoren” verkauft und somit dem städtischen Vermögen entzogen werden. Weiteren Verbauungen wären Tür und Tor geöffnet. Für Steinhof fordert die Bürgerinitiative die Schaffung einer kommunalen sozialen Stiftung, das Otto Wagner Spital wäre dafür prädestiniert. Nur so könne das OWS für soziale Zwecke erhalten bleiben. (JK)