Donaufeld steuert sehenden Auges auf den Verkehrskollaps zu!

Viele DonaufelderInnen klagen bereits heute über unzumutbare Verkehrsbelastungen in der Region. Das Mobilitätskonzept für das Stadtentwicklungsgebiet, welches am 13. 12. 2016 im HdB von (zuständigen) Verkehrsplanern präsentiert wurde, war ernüchternd (erschreckend).Es wurde großspurig ein „autoreduzierter  Stadtteil“ in Aussicht gestellt – vorgelegt wurde jedoch ein antiquiertes und unzureichendes Konzept. Mit diesem  kann nicht annähernd das erreicht werden, was man versprochen hat und was für das Donaufeld angesichts der bereits angespannten Verkehrssituation höchst notwendig wäre. Nämlich, dass die neuen Bewohner wenig bis gar nicht mit dem PKW unterwegs sein werden. Falls es nicht noch zu einem Umdenken kommt,  wird ein autogerechter Stadtteil entstehen, der die typischen Autobesitzer anzieht, die dann angesichts mangelnder Mobilitäts-Alternativen kaum mehr umgestimmt werden können, andere Mobilitätsformen zu wählen. Das heißt für das Donaufeld: Stau, in dem dann auch die Öffis, die Einsatzfahrzeuge, der Wirtschaftsverkehr etc. auf der Donaufelder Straße stehen, sowie massive CO2- und Feinstaub-Belastung für die Anrainer. Würde BV Papai wirklich eine erträgliche Verkehrssituation in Donaufeld  am Herzen liegen, so müsste er sich vehement für eine akzeptable Busverbindung einsetzen und nicht für den Bau von Tiefgaragen.  BV Papai trägt somit die Verantwortung, wenn die Verkehrssituation in Donaufeld schon nach der ersten Bauphase unerträglich wird. Es entsteht der Eindruck, dass es BV Papai  nur um eine politische Machtdemonstration geht. Die Lebensqualität in Donaufeld ist ihm offenbar gleichgültig.