Bürgerinitiativenplattform “Aktion 21″ feiert 10 jähriges Jubiläum

“was wir Wiener wirklich wollen” war in großen Lettern am Podium zu lesen. Jedenfalls keine Bürgerbeschäftigung, sondern eine tatsächliche Einbindung der Bevölkerung in wesentliche Entscheidungen. Diese habe es in der Form der von der Stadtverwaltung gegängelten “Agenda 21″ nicht gegeben, so wurde die “Aktion 21″ vor zehn Jahren gegründet. Über hundert Bürgerinitiativen hätten sich  im Laufe der Jahre dem Verein angeschlossen. Die Gründer, Herta Wessely und Helmut Hofmann, wurden von der derzeitigen Obfrau Andrea Willson vorgestellt. Gastredner waren Irmgard Griss und Reinhard Seiss, letzterer besonders bekannt geworden durch sein kritisches Buch “Wer baut Wien”. Tenor der Veranstaltung war “so kanns nicht weitergehen”. Die gewählten Abgeordneten müssten sich viel mehr der Bevölkerung verantwortlich fühlen und nicht nur der Partei, auf deren Liste sie kandidierten. (JK)