OTS0214: Gerhard Kubik (SPÖ) meint: “Die Neugestaltung des Eislaufvereins bringt´s”

Die Wunschumwidmung des Eislaufvereinareals, um einen Investor an dieser sensiblen Stelle der Wiener Innenstadt einen die Sichtachsen störenden Luxuswohnturm errichten zu lassen, tritt in die heiße Phase. Nachdem auch der Stadtgestaltungsbeirat (Anm: man beachte dabei die Zusammensetzung!) nach anfänglicher berechtigter Kritik (mehrstimmig) grünes Licht gegeben hat, soll nun die bedenkliche Umwidmung ohne Rücksicht weiter durchgepeitscht werden. “UNESCO – Weltkulturerbe”, was interessiert uns das, das Projekt sei wohlüberlegt, “tausende Arbeitsplätze” würden geschaffen. “Die Umwidmung sei auch sinnvoll für die Wienerinnen”, meint pikanterweise auch der Kultursprecher der SPÖ, Woller. “Wien sei eine lebendige Stadt und keine archäologische Ausgrabungsstätte” (OTS0211). “Der internationale Architektenwettbewerb (Anm: vom Investor ausgelobt und bezahlt!) habe sogar (Anm: wen wundert das?) entschieden, dass es durchaus gewünscht (Anm: von wem wohl?) ist, das Gebäude höher zu bauen”. Wenn GR Kubik dann an die Opposition gerichtet meint: “Sie wünschen, wir spielen – das geht nicht”, dann kann das nur als makabrer Scherz gewertet werden, man glaubt, in einem falschen Film zu sein! (JK)