Heumarkt Projekt findet auch in internationalen Medien Beachtung: FAZ (4.2.2017) “Selbstzerstörung einer Kulturstadt”

Nicht nur die österreichischen Medien berichten über das geplante Monsterbauprojekt neben dem Wiener Konzerthaus. “Wien will sich mit einem Hochhausprojekt ´zukunftsfit´ machen und gibt dafür sein Weltkulturerbe preis” lautet der Untertitel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4.Februar 2017. Das Projekt würde als “offensive Stadtreparatur” verniedlicht, wobei man die Erklärung schuldig bliebe, welche sanierenden oder aufwertenden Effekte von Großprojekten im historischen Kontext ausgingen. Es wurde ein zweistufiger Architekturwettbewerb abgehalten, der – wenig überraschend – keinerlei Rücksichtnahme auf das Weltkulturerbe verlangte. Die am Projekt beteiligten Architekten und Planer, der Investor oder auch Wiens Tourismusdirektor betonen nun schon vorsorglich, dass die Stadt Wien das Weltkulturerbe gar nicht brauche – ja geradezu ein Hemmschuh von ihr abfallen würde. Diese frohlockende Feststellung könne man nur als Drohung verstehen. (FAZ, 4.Februar 2017, S 11. Autor: Reinhard Seiss)