Darf ein wesentlicher Akteur der Wiener Stadplanung für seinen Verein in Afrika hohe Geldspenden von Immobilienentwicklern annehmen?

Die Wellen gehen wieder einmal hoch und die Optik ist nicht die beste.  Hat es für Spenden namhafter Immobilienplayer in Höhen von €100.000 und €300.000 irgendwelche Gegenleistungen seitens der Stadtplanung gegeben? Die glühende Verteidigung des umstrittenen Heumarktprojekts seitens der grünen Rathausfraktion, vertreten va durch Maria Vassilakou und Christoph Chorherr, ließ diesen Verdacht aufkommen. Chorherr verteidigt sich, “er hätte niemals irgendjemanden ungerechtfertigt begünstigt”. Auch die Stadt Wien hat für das Schulprojekt von Christoph Chorherr mehr als €100.000 an Förderungen gegeben, nur einmal hat sich Chorherr wegen Befangenheit der Abstimmung darüber ferngehalten. In einer Pressekonferenz mit großer Medienbeteiligung wurde am 28.Oktober 2017  in der RA Kanzlei List die Sachverhaltsdarstellung zur “Causa Chorherr” präsentiert, die an die Korruptionsstaatsanwaltschaft übermittelt wurde. (JK)