Mit dem Bau der B232 droht in Donaufeld der Verkehrskollaps

Diese wunderschöne Blumenwiese beim Therese Tauscher-Park ist durch die B232 gefährdet!

Nein zur Steuervergeudung zu Lasten unserer Gesundheit!

Seit 2007 hat sich die Initiative Donaufeld erfolgreich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und  für eine Beruhigung des motorisierten Individualverkehrs eingesetzt.

Mit einer beispiellosen Kraftanstrengung ist es im Dezember 2012 gelungen, bei der Bürgerbefragung die Öffnung der B3 zum Satzingerweg mit einer klaren 2/3 Mehrheit abzuwenden und damit ein lebenswertes Grätzl zu erhalten.

Jetzt wird die Ruhe in den Wohnsiedlungen leider wieder durch ein völlig veraltetes Straßenbauprojekt gefährdet, wie aus diversen Medienberichten (Krone vom 12.12.2017, Wr. Bezirksblatt vom 19.12.2017 und der Floridsdorfer Zeitung vom 26.1.2018) zu entnehmen ist.

Seit Jahren wandte man sich in überregionaler Zusammenarbeit mit anderen BürgerInneninitiativen (Siedlung Draugasse) konsequent gegen die Errichtung der B232, der Nord-Süd-Einfallsschneise ins Donaufeld, die den ohnehin schon überbordenden Verkehr und damit Lärm und Schadstoffbelastung in die Wohngebiete an der Leopoldauer Haide bringen würde.

Die Kreuzung Donaufelder Straße/B3 ist bereits heute völlig überlastet, und in den nächsten Jahren sollen dort auch noch Tausende KFZ aus dem derzeitigen Stadtentwicklungsgebiet dazukommen. Wenn hier zusätzlich noch weitere Tausende Autos aus dem Weinviertel (über Wolkersdorf und Gerasdorf) dazukommen sollen, würde der Stau völlig aus dem Ruder laufen, und die AnrainerInnen würden noch mehr Schadstoffen ausgesetzt.

Es wäre wirklich viel vernünftiger, wenn man die derzeit wieder entfachte Diskussion über diese Pläne für eine Hochleistungsstraße aus dem vorigen Jahrhundert gleich wieder einstellen würde, und das (ohnehin kaum verfügbare) Steuergeld für dringend notwendige Investitionen in den öffentlichen Verkehr oder in soziale und ökologische Infrastruktur verwenden würde.