28.Juni 2018: Fragestunde im Wiener Landtag: Weltkulturerbe wird nicht in der Wiener Bauordnung verankert

Anfragen der Opposition (Fürnkranz, FPÖ und Olischar, ÖVP) an Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig, den Schutz der Welterbestätten in der Wiener Bauordnung zu verankern, verliefen im Sand. Wien hätte einen großen Teil der Stadt (Anm: 2% !) zum Welterbe erklärt, derzeit werde diskutiert, den Welterbe-Status auf einen Kernbereich der Innenstadt zu konzentrieren. Der Schutz des Welterbes und die Entwicklung der Stadt müssten vereinbar sein. Wien halte die Verpflichtungen der UNESCO für den Erhalt des Welterbes umfassend ein. Die Innenstadt sei zur Schutzzone erklärt und gemeinsam mit dem Denkmalschutz einzelner Objekte sei dadurch das gesamte Ensemble der Innenstadt gesichert. Betreffend das Bauvorhaben am Heumarkt sei die Stadt in laufenden Gesprächen mit der UNESCO, so Landeshauptmann Ludwig laut Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien. Dass diese Sichtweise nicht von allen geteilt wird, versteht sich von selbst. (JK)