Abrisswelle historischer Häuser vorerst “gestoppt”: nur was passiert jetzt mit diesen vielen Hausruinen?

Noch schnell vor Inkrafttreten einer Bauordnungsnovelle am 1.Juli 2018 wurden unzählige Hauseigentümer in Wien aktiv. Die bekannten Abbruchfirmen konnten sich vor Aufträgen nicht retten. Da der Abbruch von Häusern, die vor 1945 errichtet wurden, erschwert werden sollte, kam man dem noch rasch zuvor. Ungeachtet ob sich in den Häusern noch Mieter mit unbefristeten Mietverträgen befanden, wurden Dächer eingerissen, Fassaden abgeschlagen und Fenster herausgerissen. Die Baupolizei hat ab 1.Juli 2018 diese bereits begonnenen Abbrüche (zB Mariahilfer Straße 166/168 oder Radetzkystraße) zunächst einmal gestoppt, nur wer diese Teilruinen wieder aufbauen soll/wird, das bleibt vorerst ein Rätsel. Geldstrafen und Blockade der Baumaschinen helfen den Bewohnern nicht!